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Geldmenge ArtikelBuch-Tipp: Der Begriff ' Geldmenge' und seine Problematik Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch " Der Begriff ' Geldmenge' und seine Problematik". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu dem Buchhändler weiter geleitet. Unter der Geldmenge versteht man in der Ökonomie den gesamten Bestand an Geld, der in einer Volkswirtschaft zur Verfügung steht. Die Summe aus Bargeld und Sichteinlagen wird auch als reale Geldmenge genannt. Sie deckt sich mit der Geldmenge M1.
In der Volkswirtschaftslehre und von den Zentralbanken werden verschiedene Geldmengenkonzepte betrachtet, die durch ein »M« gefolgt von einer Zahl genannt werden. Für M1 und die folgenden Geldmengenaggregate M2 und M3 gilt dabei immer, dass das Geldmengenaggregat mit einer höheren Zahl das mit einer niederen einschließt. Außerdem soll eine niedrigere Zahl eine größere Nähe der betrachteten Geldmenge zu unmittelbaren realwirtschaftlichen Transaktionen bedeuten.
Die Abgrenzung der einzelnen Aggregate ist konventionell und international nicht einheitlich.
Die sogenannte Geldbasis M0 nimmt eine Sonderstellung ein. Sie stellt die Summe von Bargeldumlauf und Zentralbankgeldbestand der Kreditinstitute dar. Für M1 bis M3 definierte z.B. die Deutsche Bundesbank:
- M1 : Bargeldumlauf und Sichteinlagen (unterliegen keiner Kündigunsfrist und stehen darum jederzeit als Zahlungsmittel zur Verfügung);
- M2 : M1 plus Termineinlagen bis zu 4 Jahren Fälligkeit;
- M3 : M2 plus Spareinlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist.
Anders die Schweizer Nationalbank:
- M1: Bargeldumlauf und Sichteinlagen;
- M2: M1 plus Spareinlagen in Schweizer Franken;
- M3: M2 plus Termineinlagen in Schweizer Franken.
Die Geldmenge M ist über die Quantitätsformel von Irving Fisher direkt mit der Umlaufgeschwindigkeit V, und der Summe aller verkauften Produkte X, multipliziert mit ihren Preisen P verknüpft.
In der Praxis wird die Umlaufgeschwindigkeit jedoch nicht direkt gemessen, sondern über die vorangestellte Gleichung berechnet. Dabei wird die Summe aus allen verkauften Produkten und ihren Preisen mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) gleichgesetzt.
V1 = BIP / M1
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